



Auch dieses Jahr beehrte uns der Wettergott mit Regen – für eine gute halbe Stunde war die Tanzfläche leer, während die Gäste unter den Zelten, Schirmen oder in der Tanzhalle ausharrten. Jim Everett gab uns eine Kostprobe seines großen Könnens mit schönen Liedern von George Strait – da machte der Regen fast Spaß.
Aber von Anfang an: wieder einmal stellte die CWC-Truppe sich selbst in den Schatten. Dank über 60 helfenden Händen waren am Freitag nachmittag in weniger als zwei Stunden die Zelte gestellt, die Bänke aufgebaut, die Music Hall dekoriert, der Getränkewagen bestückt, die Grillhütte ausgestattet, die Currysauce gekocht – und das Kuchenbuffet wartete auf leckere Kuchen. Als Dankeschön gab es ein leckeres Kaltgetränk, das in gemütlicher Runde eingenommen wurde.



Und so war am Samstag gar nicht mehr so viel vorzubereiten. Die letzten Schilder wurden aufgehängt, die Musikanlage installiert, Grillhütte und Getränkewagen wurden bereit gemacht. Schon vor 15 Uhr kamen die ersten Gäste, denn Schattenplätze waren sehr begehrt – auch wenn die Temperaturen nicht mehr so heiß waren wie in den Wochen davor. Bis 16 Uhr war genügend Zeit, sich an über 30 Kuchen zu laben, die unsere CWC-Bäckerinnen gebacken haben und die von unserer UHU-Tanzgruppe liebevoll verkauft wurden.

Um 16 Uhr eröffnete dann die 1. Vorsitzende Martina Hagedorn gemeinsam mit der Brunnenkönigin Emily 1. und der Oberurseler Bürgermeisterin Antje Runge das Sommerfest. Zum Workshop von Jochen (Sunset Road – wunderschöner Anfängertanz) fanden sich Line Dancer ein, aber auch Neulinge, die es einfach einmal ausprobieren wollten. Es hat wunderbar geklappt.


Danach füllte sich sofort die Tanzfläche und es wurde munter getanzt. Um 18 Uhr sollte dann die Livemusik mit Jim Everett beginnen – doch da kam der Wettergott ins Spiel. Für gut 30 Minuten mussten wir unterbrechen, aber danach war die Tanzfläche sofort wieder gefüllt und blieb es auch, bis gegen 22.30 Uhr die letzten Töne verklungen waren.


Doch der Line Dance war nicht alles, was wir zu bieten hatten. Im Westernlager sorgten unsere Hobbyisten für staunende Augen ob der toll verzierten Lederkleidung und der authentischen Ausstattung der Zelte. Frau Runge war von handbestickten Mokassins mit tausenden von Perlen tief beeindruckt. Die CWC-Kreativtruppe hatte fleißig Kinderkleidung genäht und für Spenden an das ASB-Wünschemobil verkauft. Es kam eine schöne Summe zustande, die in den nächsten Wochen offiziell übergeben werden soll. Marina und Sandra boten an einem Info-Stand Informationen über die vielfältigen Aktivitäten beim CWC an – Bogenschießen, Kreativarbeiten, Singen, Gesellschaftsspiele, Motorradfahren, Wandern, gemeinsame Kulturabende, Hobbyisten. Und nicht zuletzt Whipcracking – die Besucher konnten ihr Geschick an verschiedenen Peitschen ausprobieren. Das Interesse war groß. So war für jeden etwas geboten – und die Resonanz sehr positiv. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir schöne Rückmeldungen bekommen, denn das ist unser Ansporn fürs nächste Mal.




Und auch das Ende soll noch erzählt werden – das Aufräumen am Sonntag vormittag dauerte keine zwei Stunden, dann war alles wieder verstaut und verschwunden. Damit verbunden noch einmal unser allerherzlichstes Dankeschön an alle unseren freiwilligen Helferinnen und Helfer, die unermüdlich dafür sorgen, dass unser Sommerfest das ist, was es ist – ein Ort voller guter Laune und Freude, den wir mit unseren Gästen gerne teilen.






